Lange Touren sind kein Abenteuerfilm, sondern Realität auf zwei Rädern – mit Schotter, Regen, Wind und kleinen Pannen. Hier findest du das, was sich auf echten Reisen bewährt hat: keine Theorie, keine Sponsoren-Empfehlungen – nur ehrliche Erfahrungen.
Bevor es losgeht, steht das Motorrad im Mittelpunkt. Egal ob Reiseenduro, Naked oder Tourer – entscheidend ist, dass du dein Bike kennst und ihm vertraust.
Ölstand, Bremsflüssigkeit, Kühlmittel prüfen
Kette reinigen, schmieren, Spannung anpassen
Reifenprofil & -druck kontrollieren (auch Ersatzventile dabei haben)
Batterieklemmen prüfen, ggf. Kontaktspray verwenden
Alle Schrauben mit Drehmoment kurz checken – besonders an Gepäckträger, Rasten, Lenker, Spiegel
Bordwerkzeug ergänzen (Torx, Inbus, Kombizange, Schraubensicherung)
Kabelbinder, Isolierband, Draht, Ersatzsicherungen, Zündkerze
Reifenpannenset (Stopfen oder Spray), kleine Luftpumpe
Ersatzbirnen, Glühfaden prüfen
Multitool – spart viel Platz
Handprotektoren, Sturzbügel, Motorschutz – sinnvoll ab Schotteranteilen
Hohe Tourenscheibe oder Spoiler für lange Autobahnetappen
Griffheizung und Regenhandschuhe – Komfort = Sicherheit
Sitzbank ggf. aufpolstern oder Gelkissen für Etappen über 6 h
Eine 300 km-Testrunde mit vollem Gepäck fahren
→ prüfe Sitzposition, Windschutz, Balance beim Rangieren
→ danach nachziehen, was sich gelockert hat
Eine gute Packliste spart Platz und Nerven. Weniger ist mehr – jedes Teil sollte einen Zweck haben.
Pack-Tipp:
Alles, was du abends brauchst, nach oben. Alles, was du tagsüber brauchst, griffbereit.
Kabel, Dokumente und Technik kommen in wasserdichte Beutel – der Rest in Softbags mit Kompressionsgurten.
Ohne Orientierung kein Fahrspaß. Egal ob GPS-Gerät oder Smartphone – Hauptsache, du kommst auch offline zurecht, wenn das Netz weg ist.
Damit du unterwegs nicht die Orientierung verlierst, plane deine Route am besten mit Google My Maps.
Speichere sie als GPX-Datei und öffne sie in einer App wie OsmAnd, Kurviger oder Locus Map.
Lade die Karten vorher offline aufs Handy – dann funktioniert alles auch ohne Internet.
Eine Papierkarte als Backup schadet nie.
Dein Handy oder Navi kannst du über eine USB-Steckdose am Lenker laden.
Mit Halterung, Regenhülle und Powerbank bist du auf der sicheren Seite.
Wenn du Pause machst: Stecker raus, um die Batterie zu schonen.
Und noch wichtig: Standortdaten aus Fotos oder GPX-Dateien vorher löschen,
wenn du deine Tour online teilst.
Kurz gesagt: Einfach planen, offline speichern, sicher laden, Daten schützen.
Wir sind Christian und Ursula – leidenschaftliche Motorradfahrer, Entdecker und Geschichtensammler. Für uns ist das Reisen auf zwei Rädern die ehrlichste und intensivste Art, Europa zu erleben. Diese Seite ist unser digitales Reisetagebuch – voll mit Momenten, Erlebnissen und Inspirationen für alle, die ebenfalls unterwegs sein wollen.
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